Pfefferminze (Mentha × piperita) ist eine natürliche Kreuzung aus Wasserminze und Grüner Minze. Sie wird 30 bis 90 cm hoch und breitet sich über Ausläufer schnell aus. Am wohlsten fühlt sie sich in einem großen Topf oder in einer Gartenecke, in der sie sich ausbreiten darf.
Für die Destillation verwendest du die Blätter und den oberen Teil der Stängel. Sie ergeben ein kühles, minziges ätherisches Öl und ein wunderbar erfrischendes Hydrolat. Pfefferminze ist ein Klassiker für die Hobbydestillation, weil sie nach dem Schnitt wieder austreibt und oft zwei Ernten pro Saison ermöglicht.
Der Zeitpunkt ist wichtig. Am besten erntest du kurz bevor die Pflanze zu blühen beginnt, denn dann enthalten die Blätter das meiste Aroma. Schneide die Stängel an einem trockenen Morgen, wenn der Tau verdunstet ist, aber vor der Mittagssonne.
Lass die Stängel danach etwa einen Tag an einem schattigen, luftigen Ort welken. So verlieren die Blätter einen Teil ihres Wassers, es passt mehr Pflanzenmaterial in den Korb und die Destillation läuft effizienter. Lass sie nicht ganz trocknen, wenn du den frischesten Duft möchtest.
In der Glaskolonne ist Pfefferminze ein schöner Anblick: leuchtend grüne Blätter, locker im Kupferkorb, und der Dampf, der durch sie aufsteigt. Der Minzduft ist oft das Erste, was Besucher im Raum bemerken.
Wächst bei dir Minze? Jetzt ist die richtige Zeit, das Pfefferminzbeet für das nächste Jahr zu planen.