Eine Distella sieht einfach aus, und genau darum geht es. Acht Teile arbeiten zusammen, um aus Pflanzen, Wasser und Wärme Hydrolat und ätherisches Öl zu gewinnen. Das macht jedes Teil.
Kupferkessel mit Thermometer. Der Kessel enthält das Wasser und steht auf deiner Wärmequelle. Mit dem Thermometer an der Vorderseite verfolgst du die Temperatur und weißt, wann das Wasser fast kocht und der Dampf aufzusteigen beginnt.
Kolonne aus Borosilikatglas. Über dem Kessel sitzt eine hitzebeständige Kolonne aus Borosilikatglas. Das macht Distella besonders: Du siehst deine Pflanzen während der ganzen Destillation, von den ersten Dampfschwaden bis zu dem Moment, in dem die Blätter ihr Aroma abgegeben haben.
Gelochter Pflanzenkorb aus Kupfer. In der Glaskolonne liegen die Pflanzen in einem gelochten Kupferkorb. Durch die Löcher strömt der Dampf gleichmäßig durch das Pflanzenmaterial, während die Pflanzen aus dem kochenden Wasser herausgehalten werden. Das ist Wasserdampfdestillation, kein Auskochen.
Kupferhelm und Schwanenhals. Der aromatische Dampf sammelt sich im Kupferhelm und strömt durch den gebogenen Schwanenhals zum Kühler.
Kupferkühler. Im Kühler trifft der Dampf auf eine kalte Oberfläche und wird wieder flüssig. Heraus kommt Hydrolat, oft mit einer dünnen Schicht ätherischen Öls obenauf.
Kühlschlauch. Der Kühlschlauch sorgt dafür, dass kaltes Wasser um den Kühler fließt, damit der Dampf zuverlässig kondensiert.
Tri-Clamps und Silikondichtungen. Schnellverschlüsse und Silikondichtungen halten die Teile zusammen und jede Verbindung dicht.
Weil sich alles mit wenigen Klemmen zerlegen lässt, ist die Reinigung einfach: Spüle nach jeder Destillation den Korb, die Kolonne und die Kupferteile ab und lass sie trocknen.
Welches Teil hat dich am meisten überrascht? Fragen sind über unsere Kontaktseite jederzeit willkommen.